Finanzdienstleister – was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff?
Der Begriff Finanzdienstleister klingt nicht nur umfassend, seine Tätigkeit ist es auch. Ein Finanzdienstleister beschäftigt sich nämlich mit sämtlichen Dienstleistungen, die sich rund um Kapitalanlagen und diverse Finanzdienstprodukte drehen. Dazu gehören im Wesentlichen drei verschiedene Finanzsektoren. Der erste Sektor umfasst alle Tätigkeiten, welche die Banken und Kreditinstitute wahrnehmen und wird entsprechend als Bankensektor bezeichnet. Dieser Sektor wickelt die typischen Bankgeschäfte ab. Dazu gehören die bekannten Spar- und Termingelder, außerdem das Bausparen sowie Kreditgeschäfte. Außerdem betreiben die Banken Investmentgeschäfte. Umgangssprachlich werden Banken und Kreditinstitute häufig gleich gesetzt, jedoch ist Kreditinstitut eigentlich der Oberbegriff, Bank ein Unterbegriff, ebenso Sparkasse, Bausparkasse und andere Kreditinstitute.
Der zweite Sektor betrifft das Versicherungswesen. Hier sind also alle Arten von Versicherungen bzw. die Versicherungsunternehmen zu finden. Versicherungen schließen mit ihren Kunden Verträge, in denen sich die Versicherung verpflichtet, im Falle, dass das speziell versicherte Ereignis eintritt, einen Schadensausgleich zu zahlen. Dafür muss der Kunde dann regelmäßig Beiträge an die Versicherung zahlen. Es Pflichtversicherungen, in Deutschland sind das z.B. die Krankenversicherung und die Kfz-Haftpflichtversicherung und freiwillige Versicherungen, bei denen man so gut wie alles versichern lassen kann – seinen Besitz wie Haus und wertvolle Gegenstände aber auch Lebewesen (z.B. Pferd) und Abstrakta (z.B. Rechtschutzversicherung). Der dritte Sektor betrifft alle Dienstleistungen im Bereich des Finanzwesens, wie z.B. Anlage- und Vermögensberater oder auch ganze Finanzdienstleistungsinstitute. Letztere bieten eine ganze Reihe an Dienstleistungen auf dem Finanzsektor an, gehören aber nicht zu den Kreditinstituten tätigen keine typischen Bankgeschäft. Vielmehr beschäftigen sie sich unter anderem mit Anlageberatung und -vermittlung sowie der Verwaltung der Anlagen. Einer der führenden Finanzdienstleister in ganz Europa ist der AWD. AWD steht dabei für Allgemeiner Wirtschaftsdienst, ein Unternehmen, dass hauptsächlich Produkte für private Haushalte vermittelt und zwar aus dem Bereich der Kapitalanlagen, dem Bereich der Finanzierungen und Versicherungen sowie dem Bereich der Pensionsvorsorge. Ein Unternehmen, dass besonders kundenorientiert arbeitet und dafür bereits ausgezeichnet wurde.
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