Archive for November, 2011
Preisvergleich Strompreise
Es lässt sich kaum auf einfachere Art Geld bei monatlichen Ausgaben sparen, als durch einen Wechsel des Stromlieferanten. Mehrere Internet-Vergleichsportale bieten ihre Dienstleistungen kostenlos an. Einen Wechsel online zu vollziehen, ist denkbar einfach, sofern man sich durch die reichhaltigen Angebote durchgearbeitet hat. Die Schwierigkeiten liegen eher darin, unter den vielen guten das beste Angebot zu entdecken.
Im Idealfall lassen sich so - abhängig von der Haushaltsgröße und dem entsprechenden Verbrauch - mehrere Hundert Euro pro Jahr einsparen. Neben niedrigeren Preisen pro Kilowattstunde sind vor allem die angebotenen Wechsel-Boni der Stromanbieter eine interessante Sache. Nachdem sich die Energieversorgungs-Unternehmen gerne gegenseitig die Kunden “abjagen”, bieten sie hier durchaus ansehnliche Nachlässe bei den Gesamtkosten. Es spricht nichts dagegen, auf diese Angebote Jahr für Jahr zurückzugreifen, ein Wechsel wird durch die einberechenbaren Boni immer eine geringere jährliche Belastung ergeben als das bei einem Beibehalten des bestehenden Vertrages der Fall ist.
Stromlieferungen erfolgen bundesweit ohne Einschränkungen durch die Netzbetreiber, entsprechend groß ist das Angebot in Deutschland. Wenn also die Stromsicherheit gewährleistet ist und es im Grunde nur noch auf die Wahl der Erzeugungsform (z.B. sogenannter “Ökostrom“) ankommt, kann der Endverbraucher ganz nach Herzenslust entscheiden. Dass er dabei natürlich auch Einfluss auf eine künftige Preisentwicklung und auf die langfristige Ausrichtung der Energiepolitik hat, sollte ihm bewusst sein und idealerweise zu verantwortungsvollem Verhalten anregen - nicht nur seinem eigenen Geldbeutel gegenüber. Ein denkbar einfacher Online-Wechsel bei einem der vielen Stromvergleichs-Portale zwängt sich also förmlich auf.
Durch einen unverbindlichen und kostenlosen Stromvergleich hat man die Möglichkeit innerhalb weniger Minuten einige hundert Euro im Jahr einzusparen. Man benötigt lediglich seine eigene Postleitzahl und den jährlichen Stromverbrauch in die Maske eingeben und erhält in kurzer Zeit eine detaillierte Auflistung von günstigen Stromanbietern mit Einsparpotentialen und weiteren Details, wie Zahlungsmodalitäten oder Kundenbewertungen genannt. Der Wechsel zu einem günstigeren Stromversorger geht entweder direkt per Onlinewechsel oder aber postalisch.
Girokonten vergleichen
Nicht erst seit der Wirtschaftskrise merkt man laufend mehr, dass die Verbraucher mit den ihnen zu Verfügung stehenden pekuniären Mitteln außerordentlich vorsichtig umgehen. Sparpotenziale werden ausgelotet, Versicherungsgesellschaften verglichen und gewechselt - und praktisch wirkt sich das gleichermaßen im Girokontosektor aus.
War es vor kurzer Zeit noch gebräuchlich, dass sich die Banken bei der Höhe der Gebühren einen wahrhaften Wettkampf lieferten - und zwar nach oben - so ist dieser Trend momentan ganz und gar ins Gegentum verkehrt. Das kostenfreie Abrechnungskonto, vor nicht allzu langer Zeit noch unvorstellbar, ist Praxis.
Und dieses Angebot gibt es nicht lediglich als “Lockmittel” bei einem Unternehmen - nein, vollständig sind die Kreditinstitute dazu übergegangen, die Girokonten vergütungsfrei anzubieten, um die Kundschaftn an sich zu binden. Denn minder als kostenfrei geht nicht - und dass man für das Konto von der Bank auch noch was bezahlt bekäme, wäre zwar der abgeleitete nächste Schritt, ist aber als unrealistisch sofort wieder zu annullieren.
Erwartungsgemäß muss man als Kunde darauf aufpassen, was korrekt unter “kostenlos” zu interpretieren ist. Ist bloß die Kontoführung gratis? Sind EC- oder Kreditkarten im Paket inkludiert, muss man ab einer gewissen Masse an Buchungszeilen weitere Gebühren hinblättern? Ist das Gratis-Gitokonto von einem gewissen Mindesteingang jeden Monat abhängig? Zahlt man alleinig dann keine Abgaben, wenn man seine Geldanweisungen via World Wide Web erledigt und sind für händische Überweisungen Extrakosten zu befürchten?
Am Vergleichen führt für den mündigen Verbraucher kein Weg herum. Auch ist der Übergang von einer Geschäftsbank zur anderen mit gewissen Blockaden gekoppelt - das “alte” Gitokonto muss ausgeglichen sein, Dauer- und Einziehungsaufträge sind zu ändern, der Arbeitgeber muss von der neuen Kontoverbindung in Sachkenntnis gesetzt werden usw. und so fort. Aber das ist ein singulärer Aufwand bei dem Austausch - dann läuft erneut alles so, wie vorab geläufig, allein zu erheblich günstigeren Fallunterscheidungen - im Idealfall sogar vollständig für lau!
Nachhaltige Anlagen als lohnenswert eingestuft
Nachhaltige Anlagen, das klingt im ersten Moment nach einem ganz neuen, hippen Trend an den Märkten. Der Umweltschutz ist schließlich „in“, jeder bemüht sich darum und in jeder Branche versucht man, etwas dafür zu tun. Da klingen so genannte grüne Anlagen erst einmal nach einer weiteren Ausgeburt dieses Trends. So ganz stimmt das aber nicht. Zwar steigt die Beliebtheit grüner, oder nachhaltiger Anlagen gerade derzeit immer stärker an, aber eine Neuigkeit auf dem Markt ist diese im Grunde nicht. Denn seit über dreißig Jahren ist schon festzustellen, dass man mit nachhaltigen Anlagen anständige Renditen erreichen kann.
Bei der derzeit doch etwas schwierigen Lage an den Märkten fällt es vielen Anlegern nicht gerade leicht, sich für die richtige Investition zu entscheiden. Das weiß auch Jürg Zeltner, CEO beim UBS Wealth Management: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions - und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten.“ Viele Anleger stehen dem Thema nachhaltige Anlagen zuerst einmal skeptisch gegenüber. Viele befürchten, dass die Rendite schmal ausfällt, da der Anlagehorizont eingeschränkt ist. Doch an sich kann man die so genannten grünen Anlagen, die sowohl ökologischer als auch sozial orientierter Natur sein können, als absolut lohnenswert einstufen.
So wie durch mehrere Studien in diesem Jahr bekannt wurde, können Investoren, die in nachhaltige Anlagen investieren, über fast fünf Jahre ihre Renditen um 1,6 Prozent im Jahr erhöhen. Zu diesen Anlagen gehören vor allem Firmen mit überdurchschnittlichen Ratings zu Umwelt- oder Sozialleistungen. Auch Aktien mit hohem Nachhaltigkeitswert schnitten in den vergangenen Jahren besser ab als andere, teilweise sogar um bis zu 20 Prozent. Zwar bekamen die Nachhaltigkeitsindizes bei den Einbrüchen an den Börsen vor kurzem ebenfalls ihr Fett weg, doch in keinem Falle litten sie mehr unter den Schwankungen am Markt als andere Indizes. Teilweise kamen sie sogar noch besser davon. Man kann also schon mit gutem Gewissen behaupten, dass nachhaltige Anlagen eine gute Investition für die Zukunft sein werden.
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